September 27, 2014

Herbst 1
Herbst 2
Herbst 4

Ich sehe Dich
Ich sehe Blume
Ich sehe Dich Blume
Ich sehe Blume
Ich sehe Dich

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Waldlichtungen

Mai 16, 2014

Waldlichtungenfoto by Alexandra Luberne

Stille der Zeit

Taub ist das Herz

wenn es beschützt

der Verstand

fahw

 

Exif <3

April 21, 2014

Exif<3
LILA
WO BIST DU
rosa Taunus
rosa Schuh
rosa SonneFotos von fahw

Januar 16, 2014

Monsieur Teste

Es schien mir übrigens unwürdig, meinen Ehrgeiz zu teilen zwischen der Sorge um eine Wirkung auf die anderen und der Leidenschaft, mich zu erkennen und wiederzuerkennen, so wie ich war, ohne Unterschlagungen, ohne Vorspiegelungen oder Selbstgefälligkeiten.
Ich verwies nicht allein die Literatur, sondern überdies fast die ganze Philosophie zu den Vagen Dingen und den Unreinen Dingen, denen ich mich mit ganzem Herzen versagte. Die traditionellen Gegenstände der Spekulation verursachten mir ein solches Unbehagen, daß ich mich über die Philosophen oder über mich selbst wunderte. Ich hatte nicht begriffen, daß die anspruchvollsten Probleme kaum je sich aufdrängen und daß sie viel von ihrem Ansehen und ihren Reizen gewissen Konventionen verdanken, die man kennen und anerkennen muß, um bei den Philosophen Eingang zu finden. Die Jugend ist eine Zeit, in der die Konventionen falsch verstanden werden – werden müssen, entweder blindlings bekämpft oder blindlings befolgt. Man kann in den Anfängen denkenden Lebens nicht fassen, daß einzig die willkürlichen Entscheidungen dem Menschen gestatten, was immer es sei zu gründen: Sprache, Gesellschaften, Kenntnisse, Werke der Kunst. Ich jedenfalls begriff es so schlecht, daß ich mir zur Regel gemacht hatte, insgeheim alle Meinungen und geistigen Gewohnheiten für nichtig oder verachtenswert zu halten, die aus dem Leben in Gemeinschaft und aus unseren äußeren Beziehungen mit den anderen Menschen entstehen, und die in freiwilliger Einsamkeit sich verflüchtigen. Und ich vermochte sogar nur mit Ekel an alle Vorstellungen und alle Empfindungen zu denken, die im Menschen einzig durch seine Leiden und seine Ängste, seine Hoffnungen und Schrecken erzeugt oder bewegt werden, und nicht frei, durch seine reine Schau auf die Dinge und in sich selbst.
Ich versuchte also, mich auf mein wirklich Eigenstes zu beschränken. Ich traute meinen Mitteln wenig, und ich fand in mir mühelos alles, wessen es bedurfte, um mich zu hassen; aber ich war stark durch den grenzenlosen Wunsch nach Klarheit, durch meine Verachtung der Überzeugungen und Idole, durch meinen Abscheu vor der Leichtigkeit und durch das Gefühl für meine Grenzen. Ich hatte mir eine innere Insel geschaffen, die auszukundschaften und zu befestigen ich meine Zeit verlor…

Paul Valéry, Monsieur Teste

junger Freund

Dezember 29, 2013

junger Freund

junge Freundin

Dezember 29, 2013

junge Freundin

träumen

Dezember 24, 2013

träumenfoto von fahw

Meine Wahrnehmung
ist meine Existenz –
und ohne sie
– wär ich nicht –

Meine Wahrnehmung
ist meine Welt
und endet meine Wahrnehmung
so endet auch meine Welt

– aber was ist dann
meine Wahrnehmung
in einem Traum ?

Dezember 17, 2013

rimasfoto by fahw

Gegen den Horror des Kapitalismusfoto by fahw

Gegen den Horror des Kapitalismus

Das Grab von Zorro

November 12, 2013

Das Grab von Zorrofoto by fahw

Das Grab von Zorro

durchhaus

Oktober 31, 2013

Durchhaus1096foto by fahw

Durchhaus1114foto by fahw

Durchhaus1092foto by fahw

Durchhaus1120foto by fahw

durchhaus-einladungdurchhaus Werdertorgasse 17

Oktober 29, 2013

sprinkelnder Schattenfoto by fahw

Du bist mein Baum
mein Licht zwischen den Zweigen
meine Statue meine Stärke
und der sprinkelnde Schatten
auf meinem Weg

fahw